Accelerator Arena42 geht die erste Runde

Arena42Das Team für den ersten Durchlauf des Stuttgarter Accelerators; Foto: Arena42

Die drei Teams, die es in das Accelerator-Programm Arena42 der baden-württembergischen Innovationsagentur Bwcon geschafft haben, stehen nun fest. Ihre Ideen reichen von der Früherkennung von Krankheiten bis zum  Management von Parkplätzen. 

45 Startups hatten sich  für das Accelerator-Programm Arena42 beworben. Leitthema waren  Ideen aus dem Bereich des Internet der Dinge (IoT).  Holger Felgner, der ehemalige Geschäftsführer der IT-Kooperationsplattform TeamViewer, der als Jurymitglied an der Auswahl beteiligt war,  sieht als Bilanz der Präsentationen insbesondere bei den Geschäftsmodellen einiges Verbesserungspotenzial: „Die Bewerber haben sehr spannende Ideen präsentiert, allerdings waren sich noch nicht alle darüber im Klaren, wer letztendlich ihr Kunde sein wird.“ Die drei Finalisten haben nun die Chance, unter anderem daran zu arbeiten. Sie erhalten mehrere Monate lang technische Unterstützung und Hilfe beim Schritt auf den Markt.   Sie befinden sich dabei an recht unterschiedlichen Punkten ihrer Entwicklung.

Drei Startups nehmen an Arena42 teil

Morpheeo ist ein Biotechnologie-Startup, das einen mit Biosensoren versehenen Aufsatz für Smartphones entwickelt hat. Über eine Speichelprobe macht Morpheeo Aussagen über den individuellen Gesundheitszustand des Nutzers kann so die Früherkennung von Krankheiten verbessern. Im Accelerator will es an seiner App arbeiten und den Markteintritt vorbereiten.
Das Stuttgarter Startup IoCare ermöglicht es Angehörigen und Pflegebedürftigen über eine mit Sensoren ausgestattete Lampe in Verbindung zu bleiben. Das Produkt RICA erkennt die Bewegungsgewohnheiten des Pflegebedürftigen und sendet Informationen an den Angehörigen. Es wird bereits getestet. Nun soll eine  mobilen Anwendung und ein Marketingkonzept folgen.
Technische Unterstützung für den ersten Prototyp erhält das Team von Parkey. Das Startup will die Nutzung von Parkfläche revolutionieren. Autofahrer sollen über eine mit RFID-Chip ausgestattete Karte bezahlen. Die Parkhausbesitzer sollen ihre Kapazitäten über diese Plattform besser auslasten können.

Programmstart ist am 18. März

Das Programm beginnt am 18. März. Dann haben die  Teams drei Monate Zeit, um ihre Software zu entwickeln und den Markteintritt vorzubereiten. Ergänzend werden Experten der Bwcon bei den Fragen rund ums Geschäft die Startups schulen und beraten. Gleichzeitig sollen sie in Kontakt mit etablierten Unternehmen kommen. Diese kommen als Kunden oder Investoren in Frage.  Partner des Programms sind unter anderem IBM, Bosch und  die  unter anderem in den Bereichen Automobilzulieferung, Energie und Elektronik tätige, Pfullinger Unternehmensgruppe Prettl. Technologiepartner der ersten Runde ist der aus der Türkei stammenden Cloudservice-Anbieter Cloud AraratDas Innovationsnetzwerk Bwcon kann zudem den Zugang zu mehr als  600 Mitgliedsunternehmen bieten, die ein breites Spektrum der  baden-württembergischen Wirtschaft abbilden.

2 Kommentare zu "Accelerator Arena42 geht die erste Runde"

  1. Hallo Andreas,

    danke für den schönen Artikel. Du findest unsere Website unter folgender Domain: http://parkey.eu/

    Viele Grüße,

    Johannes

  2. Andreas Geldner | 11. März 2016 um 11:49 | Antworten

    Ist nun im Text verlinkt! Danke.

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