Hightech-Reise durch die Niederlande

Niederlande; StartupsScreenshot: Founded in Holland

Mein Kollege Knut Krohn hatte jetzt die Gelegenheit zu einer ausführlichen Tour durch das Startup-Land Niederlande. In Kooperation mit seiner News-Webseite Knut-Krohn-Blog kann ich hier seine ausführlich aufbereitete Zusammenfassung präsentieren.

Das Ziel ist klar formuliert: die Niederlande versuchen sich in Europa und der Welt als Innovationsmotor im Hightech-Bereich die Konkurrenten aus dem Feld zu schlagen. Zu diesem Zweck wird sehr viel in die Forschung investiert.  Die Förderung der Talente beginnt dabei schon sehr früh – die Kooperation von Universitäten und Firmen gehört zum Standard. Und auch die Umsetzung der neuen Idee scheint etwas anders zu laufen als in Deutschland. So finden die Besucher am Amsterdamer Flughafen Schiphol 160 Tesla E-Taxis. Damit soll die neue Art der Mobilität getestet und propagiert werden. Der folgende Text ist Produkt einer Reise durch die Innovationszentren der Niederlande.

 

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Yes!Delft – der Inkubator

Yes!Delft ist einer der Innovationsmotoren für Start-Ups in den Niederlanden. Sagar Boers (im Bild oben) bezeichnet das Projekt als einen „Inkubator“ für Geschäftsideen. Die Idee ist, junge Start-Ups auf ihrem Weg eng zu begleiten, erklärte der Marketing Manager von Yes!Delft.

Das heißt, dass junge Geschäftsleute ihre Idee einbringen, dann wird gemeinsam mit ihnen geprüft, ob sie überhaupt Erfolg haben kann und ein Geschäftsmodell wird ausgearbeitet. Gleichzeitig werden die Neu-Unternehmer mit Geldgebern zusammengebracht – der maximal Kreditrahmen ist zu Beginn 15.000 Euro pro Person. Geboten werden auch Produktions- und Büroräume in den Gebäuden von Yes!Delft.

 

Die Einrichtung gibt es seit elf Jahren und hat über 160 Start-Ups erfolgreich betreut. In dieser Zeit wurden insgesamt 300 Millionen Euro in die aufstrebenden Firmen investiert. Der kurze Promo-Clip wurde anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Einrichtung gedreht und gibt einen guten Überblick über die Aktivitäten von Yes!Delft und die Idee, die dahinter steckt.
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Im Yes!Delft ist deutlich der Unternehmergeist zu spüren. Die jungen Unternehmer verschiedener Richtungen sitzen immer wieder zusammen mit den Mitstreitern. Besondere Bewegung kommt in die Gemeinschaft, wenn eine Glocke im zentralen Aufenthaltsraum geschlagen wird. „Damit feiern wir Geschäftsabschlüsse“, sagt Sagar Boers. „Dazu gehört auch, dass eine Flasche Champagner mit einem Schwert geköpft und dann getrunken wird – solche Erfolge müssen gefeiert werden.“

Der direkte Link zu Yes!Delft

 

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Hans de Boer (links) und Guido Landheer

Das Außenministerium

Die Niederlande suchen den engen Kontakt mit dem großen Nachbarn Deutschland. „Die Herausforderungen der Globalisierung können wir nur gemeinsam meistern“, unterstreicht Guido Landheer, Stellvertretender Direktor im Außenministerium, zuständig für die Unterstützung der wirtschaftlichen Beziehungen. Die Niederlande seien natürlich nicht so groß wie Deutschland, das könne aber in der Zusammenarbeite genutzt werden. „Dadurch sind wir viel flexibler“, sagt er. So könnten etwa Entscheidungen schneller umgesetzt werden.

Die Politik müsse für die Zusammenarbeit der beiden Länder die Rahmenbedingungen schaffen, sagt Hans de Boer, Präsident des VON-NCW, was in Deutschland in etwa dem BDI entsprich. Entscheidend für den Erfolg sei, dass die Arbeitnehmer sich frei in Europa bewegen könnten. So müsse es vergleichbare Standards in bei den Sozialversicherungen geben.

Aber auch die Banken müssen weiterdenken. So bekommt ein Arbeitnehmer der Niederlande zuhause nur schwer einen Hauskredit, wenn er in Deutschland arbeitet. Das seinen Zustände, die eigentlich längst überwunden sein sollten, sagt Hans de Boer.

Hier der Link zum Außenministerium

 

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Onoph Caron

Neue Herausforderung: Smart Mobility

Wie bewegen wir uns in Zukunft? Dieser Frage wird in den Niederlanden besonders genau nachgegangen. Keine Frage ist: es wird auch in Zukunft sehr viele Autos geben und es scheint auch sicher, dass auf absehbare Zeit die allermeisten mit einem Elektroantrieb ausgestattet sein werden.

In Utrecht haben sich verschiedene Unternehmer zusammengetan, um ihre Ideen auf diesem Feld in die Realität umzusetzen. Einer dieser Männer ist Onoph Caron (im Bild oben). Er ist Direktor von Elaad, die inzwischen 3000 Ladestationen für E-Autos aufgebaut haben. Inzwischen tauscht das Unternehmen die Einrichtungen gegen modernere Anlagen aus, die ein flexibleres und schnelleres Laden ermöglichen. Sein Unternehmen arbeitet in Deutschland unter anderem mit Siemens und dem Fraunhofer-Institut zusammen. Im folgenden Film werden die Aktivitäten von Elaad vorgestellt (in Niederländisch).

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Onoph Caron stellt aber auch wichtige Fragen: Wieso kostet der Strom immer gleich viel? Wann kommen internationale Standards? Wieso fahren immer alle Leute zur gleichen Zeit zur Arbeit oder nach Hause? Er ist überzeugt: Die Antworten darauf werden die Mobilität der Zukunft wesentlich beeinflussen. Er ist überzeugt, dass in zwanzig Jahren über die Hälfte der Autos in den Niederlanden und Deutschland Elektroautos sein werden.

Hier der Link zu Elaad

 

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Henk Meiborg

Das Ziel von Henk Meiborg ist Berlin. Er arbeitet für „Emodz“, einem Projekt, mit dem bewiesen werden soll, dass E-Mobilität nicht nur auf Städte beschränkt ist. Dazu soll die Strecke von Amsterdam über Hamburg nach Berlin für E-Fahrzeuge ausgebaut werden. Das heißt, dass es etwa Standardladestationen geben muss, die auch in der Lage sind, ein entsprechendes Auto schnell – in etwa 20 Minuten – wieder fahrfertig zu machen. Er arbeitet dazu auch mit der Universität Stuttgart und dem Fraunhofer-Institut zusammen.

Entscheidend dabei ist, dass nicht neue Strukturen aufgebaut, sondern bestehende Einrichtungen vernetzt werden. So steht er zum Beispiel auch im Gespräch mit Hotels, die dann Teil des Mobilitätsprojektes werden sollen.

Dabei hat er einen entscheidenden Unterschied zwischen deutschen und niederländischen Unternehmen ausgemacht. „Bei uns ist man schneller mit einer Lösung zufrieden“, sagt Henk Meiborg, „dafür haben die Deutschen dann aber auch die bessere Technik.“

Hier der direkte Link zu Emodz

 

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Eine Ladestation vor dem Haus von Robin Berg

Die Zukunft der E-Moblität heißt Smart Grid, ist Robin Berg überzeugt. „Ein Auto ist nichts anderes als eine riesige Batterie auf Rädern“, lautet sein Credo, wieso soll man sie dann nicht auch als solche benutzen. Das heißt, dass das Fahrzeug nachts eine Wohnung mit Strom versorgen kann. „Die Batterie eine Tesla könne für mehrere Wochen reichen“, sagt Robin Berg, CEO der Firma Lombok.Er selbst wendet die Technik in seinem eigenen Haus an. Der Strom dafür kommt vor allem aus Sonnenenergie, mit der mehrere Ladesäulen betrieben werden.

Hinter seinem Haus hat er aber eine Anlage, mit der er die Batterie seines Fahrzeuges als Energiequelle nutzen kann. Nach diesem System könnten auch mehrere Fahrzeuge zusammengeschlossen und ganze Mehrfamilienhäuser versorgt werden.

Diese Art der Energiespeicherung sei auch für die Netzbetreiber extrem interessant, sagt Robin Berg. Denn wenn jeder seine eigene Batterie habe, könnten die Unternehmen oft die Millionensummen für den teueren Ausbau der Stromnetze schlicht sparen.

Die Skepsis gegenüber der Nutzung von Sonnenenergie in unseren Breitengraden kann er nicht verstehen. „Vor 15 Jahren habe ich die erste Anlage bei mir installiert“, erklärt er. „Nun habe ich sie ausgetauscht und die Anlage ist sechs Mal leistungsfähiger als die alte.“

Hier der direkte Link zu Lombok

 

Ist Henk Meiborg an den langen Distanzen interessiert, kümmert sich Pieter Dekker um den Nahbereich. Seine Erfindung ist das Trikke, ein elektrisch betriebener Roller auf drei Rädern. Damit kann man schnell durch die Stadt kurven, er ist zusammenklappbar und wesentlich leichter zu bedienen, als ähnliche andere Fahrzeuge. Knapp über 3000 Euro kostet ein solches Fahrzeug in Deutschland und ist an jeder Steckdose zu laden. Die Reichweite beträgt 40 Kilometer.

Der Link zu Trikke in Deutschland

 

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Ein Wand auf dem Gelände von Strijp S

Strijp S – Durchlauferhitzer für gute Ideen

Eindhoven entwickelt sich in den Niederlanden immer stärker zu einem Sammelbecken für Kreative. Ein Leuchtturm in der Region ist zweifellos Strijp S. Es ist eine Art Kooperative, gegründet von zahlreichen Unternehmern aus der Kreativ-Szene. Auf dem ehemaligen Fabrikgelände haben sich Dutzende kleine Firmen eingerichtet.

 

Die Büros haben variable Größen und können den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Wie schon bei Yes!Delft entsteht die kreative Atmosphäre bei Strijp S durch die offene Struktur. Leute aus verschiedenen Bereichen treffen sich, reden miteinander, tauschen Informationen aus.

 

Die Geschichte von Strijp S ist eng mit Philips verbunden. Ohne den Elektronikgiganten wäre Eindhoven noch heute wohl nur eine Ansammlung von kleinen Dörfern. Erst der Aufstieg des Unternehmens machte das Wachstum in Eindhoven möglich. Als Philips die Stadt verließ, schlug die Stunde für Strijp S.

 

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Das Gelände von Strijp S und damit auch die Aktivitäten befinden sich in einem stetigen Wandel. Der folgende Promo-Film gibt einen Eindruck davon, was auf dem ehemaligen Philips-Gelände ging, geht und noch gehen wird.
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Hier der direkte Link zu Strijp S

 

Zu Strijp S gehört auch die Ontdekfabriek. Dort werden bei Kindern spielerisch ihre kreativen Fähigkeiten gefördert. An praktischen Beispielen können sie ausprobieren, wo ihre Stärken liegen – und sie lernen, dass Erfinder nicht unbedingt alte, grauhaarige Männer in weißen Laborjacken sein müssen.

Sponsoren der Ontdekfabriek sind der Staat und viele Firmen. Weit über die Hälfte der Kosten  werden aber durch die Eintrittspreise erwirtschaftet. In der Regel mieten Schulen die Einrichtung für mehrere Stunden. Ziel ist es aber, nicht nur die Kinder zu begeistern, sondern auch die Lehrer so fortzubilden, dass sie auf ihre Schüler einwirken, ihre Umgebung zu erforschen.

Hier der Link zur Ontdekfabriek

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In der Produktion bei FEI

FEI sieht sehr genau hin

Die Firma FEI gehört zu den älteren Technikunternehmen in den Niederlanden. Gegründet vor über 60 Jahren, entwickelte es sich in den vergangenen zehn Jahre von einem auf Forschung und Entwicklung konzentrierten Unternehmen zu einem einer eher marktorientierten Firma. Gebaut werden nun Elektronenmikroskope, die selbst ein einzelnes Atom sichtbar machen können.

 

 

Wie Jens Greiser, CTO bei FEI, unterstreicht, würde es ohne die genauen Elektronenmikroskope die moderne Technik nicht geben. Und natürlich wären viele medizinische Erfolge nicht machbar gewesen. So ist FEI stolz darauf, dass Nobelpreisträger ihre Forschungsergebnisse mit Mikroskopen des niederländischen Unternehmens erzielen konnten. Der folgende Promo-Film gibt einen Überblick über die Arbeit des Unternehmens.
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Der Deutsche Peter Fruhstorfer, Leiter der Life Science Sparte, erklärt die Erfolge der Niederlande im Hightech-Bereich durch die große Weltoffenheit und Internationalität des Landes. Als angenehm empfindet er auch die flachen Hierarchien in den Firmen. Es sei natürlich auch schwierig, da dadurch auch sehr viel diskutiert werden, aber die Ergebnisse bewiesen den Vorteil dieser Herangehensweise.

Hier der Link zu FEI

 

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Ein fast fertiger Mini in der Empfangshalle von VDL

VDL Groep – der so ziemlich Alleskönner

Von nachhaltigen Plastiktrinkflaschen über Elektrobusse bis hin zu hoch komplizierten Bauteilen, die für die Produktion von Platinen benötigt werden. Die VDL Groep hat ein breites Angebot. Inzwischen wird auch der Mini von BMW von der Firma in den Niederlanden zusammengebaut.

Hier der Link zu VDL

 

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STORM – Niederlande, Welt und zurück  in 80 Tagen

Diese jungen Studenten haben eine Mission: sie wollen der Welt das Potential der E-Mobilität bewesen. Zu diesem Zweck haben sie sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Ihr Plan ist es, in 80 Tagen mit einem E-Motorrad einmal um die Welt zu fahren.

Seit zwei Jahren arbeitet die Gruppe der TU Eindhoven an dem Projekt. In diesem Sommer soll es nun soweit sein. Entwickelt wurde ein Motorrad mit 24 Batterien, die alle schnell ausgetauscht werden können. Doch nicht nur die Entwicklung des Fahrzeuges war eine große Herausforderung, besonders schwierig wird es sein, die Infrastruktur für die Reise aufzubauen. Zu diesem Zweck reisen einige Studenten bereits durch die Welt, um Kontakt mit entsprechenden Partnern aufzunehmen. Jeroen Bleker erklärt, dass vor allem Universitäten großes Interesse daran hätten, Teil des Projekts zu sein – so etwa in Istanbul oder auch in Teheran.

Die Etappe durch China wird eine besondere Herausforderung – vor allem auch, um die nötigen Papiere für die Fahrt zu bekommen. So muss der Fahrer des Motorrads zum Beispiel zuerst einen Führerschein für China machen, um das Gefährt fahren zu dürfen.
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Geplant ist, dass das Team jeden Tag rund 600 Kilometer zurücklegt. Da das Motorrad nur eine Reichweite von 380 Kilometern hat, werden die Batterien als einmal ausgetauscht werden. Das sei der Grund, weswegen man sich für diese Methode entschieden habe, sagt Jeroen Bleker.

Rund 100.000 Euro werde das Projekt kosten, erklärt Jeroen Bleker. Das Geld wird von Sponsoren gegeben. Dazu zählt etwa auch, dass spezielle Bauteile von Firmen gratis hergestellt wurden.

Der Link zum Storm-Projekt

 

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Professor Carlo van de Weijer

 Die Zukunft gehört dem Auto

Carlo van de Weijer ist der Mann für die Visionen. Er erforscht an der TU Eindhoven die Mobilitätskonzepte der Zukunft. Dabei ist er sich sicher, dass diese Zukunft dem Automobil gehören wird. Allerdings wird sich die Art der Fortbewegung deutlich verändern, denn er ist überzeugt, dass es in absehbarer Zukunft den sich selbst organisierenden Verkehr geben wird.

Die Fahrzeuge würden untereinander kommunizieren und so selbst für einen besseren Verkehrsfluss sorgen. Da aber vor allem die Fahrer für einen Stau verantwortlich seien, müsste sich auch deren Verhalten ändern, ist Carlo van de Weijer überzeugt. „Wieso fahren alle immer zur gleichen Zeit zur Arbeit und wieder nach Hause?“ fragt er.
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Vor allem auch der Frachtverkehr werde sich mit den neuen Systemen verändern. So sei es in Zukunft möglich, mehrere LKW sehr dicht hintereinander über lange Strecken fahren zu lassen. Während der Fahrer im ersten Fahrzeug alles unter Kontrolle habe, könnten seine Kollegen in den nächsten Lastern die Ruhezeiten einhalten. So könnten etwa drei LKW die Strecke von Amsterdam nach Rom ohne Zwischenstopp zurücklegen.

Hier der Link zur TU Eindhoven

 

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Entschheidend: Kontrolle der Endprodukte

Die neue Rolle der Zulieferer

Die Industrie versucht immer wieder die Kosten zu senken. Das merkt sich auch für die Zulieferer der Niederlande bemerkbar – doch deren Rolle hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich geändert. Wurden sie lange nur als Kostenfaktor gesehen, seien sie inzwischen zunehmend zu Partnern in einem langen und komplexen Entwicklungs- und Produktionsprozess geworden, erklärt John Blankendaal, Direktor von Brainpool Industries, ein Zusammenschluss mehrerer Zulieferern für die Niederlande. Inzwischen sei es auch normal geworden, dass Zulieferer an der Entwicklung von Produkten direkt beteiligt würden.

Brainpool Industries ist inzwischen so erfolgreich, dass geplant ist, einen eigenen Campus aufzubauen. 20 Firmen sollen sich auf einem 200-Hektar-Gelände in der Nähe von Eindhoven Büros oder ganze Gebäude mieten können, so die ehrgeizige Idee. 2018 soll der Campus bezugsfertig sein.

Hier der Link zu Brainport

 

 

Ein Unternehmen dieser neuen Zulieferergeneration ist BKB Precision. Das Unternehmen stellt sehr spezielle Teile aus Kunststoff her, die danach in hochkomplexen Maschinen verbaut werden. Einsatzgebiete sind die Platinenproduktion oder auch Wehrtechnik. Sehr viel Wert wird dabei auf die Kontrolle der Produkte gelegt. Das sei auch der Grundstock zum Erfolg eines Unternehmens, das in Europa produziert. Man könne natürlich alles billiger herstellen, sagt Mannes Westhuis (oben im Bild links), Managing Direktor von BKB Precision, entscheidend sei am Ende aber die Qualität, die bei Billigprodukten immer sehr viel niedriger liege.

Hier der Link zu BKB

 

Auch die NTS-Group ist ein Typ der neuen Zulieferergeneration der Niederlande. Vor rund zehn Jahren haben die Verantwortlichen entschlossen, auch in die Entwicklung von Produkten einzusteigen. „Das war ein sehr schwieriger Schritt“, sagt dazu Marc Hendrikse, CEO der NTS-Group. „Wir sind ein durchaus hohes Risiko gegangen.“ Inzwischen arbeiten etwa 200 von knapp über 1000 Leuten in der Entwicklung.

Hier der Link zur NTS-Group

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