Industrie 4.0 – Champions in Baden-Württemberg

Industrie 4.0

Und noch ein Wettbewerb im Land – diesmal zum Thema Industrie 4.0. Aber ich sehe das einmal positiv: Die Liste von Preisträgern ist ein guter Impuls, die entsprechenden Firmen näher kennen zu lernen.  

Am Dienstag 10.11. sind  die ersten Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ offiziell ausgezeichnet worden. Dreizehn Firmen wurden dafür geehrt, dass sie sich bereits auf den Weg zur Produktion der Zukunft gemacht haben. Hinter dem Wettbewerb steht die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“, in der sich mehr als 40 Organisationen zusammengeschlossen haben, die von den Sozialpartnern über Wirtschafts- und Gründerförderer bis hin zu Forschungseinrichtungen und dem Landeswirtschaftsministerium reichen.  Als preiswürdig galten dabei nicht nur der Grad der technischen Innovation, sondern auch die Frage, wie diese in der Praxis nutzbar gemacht wird. „Wir wollen besonders kleine und mittelständische Unternehmen im Land ermuntern, ihre Ideen zu präsentieren“, so wird in der Pressemitteilung des Wirtschafts- und Finanzministeriums der Staatssekretär Peter Hofelich zitiert. Ziel sei es, die prämierten Ideen bekannter zu machen. Die jetzt ausgezeichneten Projekte reichen von neuen Produkten, Komponenten, Maschinen und Anlagen über Software- und Vernetzungslösungen bis hin zu neuen Produktions- und Organisationsprozessen sowie neuen Angeboten für Industrie- und Privatkunden.  Damit will die Landesregierung zeigen, dass der Schritt in die digitale Produktion  im baden-württembergischen Mittelstand  schon heute Realität ist, und dass das Land hier eine Vorreiterrolle hat. Die ausgewählten Unternehmen erhalten eine Ehrenurkunde als einer der „100 Orte für Industrie 4.0“ in Baden-Württemberg. Außerdem werden sie auf der Internetseite der Allianz präsentiert und in den Kompetenzatlas Industrie 4.0 des Landes Baden-Württemberg aufgenommen.

Die Gewinner beim Thema Industrie 4.0:

  • Elabo GmbH, Crailsheim: Vernetzung der Wertschöpfungsschritte entlang des Lebenszyklus
  • Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim: „iBin“ – ein intelligenter Behälter
  • BorgWarner Ludwigsburg GmbH, Ludwigsburg: Digitale Schichtplanung
  • SKALERO Gmbh, Freiburg: Mit der Softwareplattform „4tasks“ sehen, was im Betrieb los ist
  • Felss Systems GmbH, Königsbach-Stein: Datenerfassungs- und Kommunikationssystem zur durchgängigen Bauteilerfassung und Vernetzung der Prozessparameter
  • ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, Mulfingen: MES-System für die Vernetzung der Wertschöpfungsschritte
  • Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden: Neue Industrie 4.0-Montagelinie „Floor Care Zukunft”
  • Rota Yokogawa GmbH & Co. KG, Wehr: Digitale Feinsteuerung der Produktion und Vernetzung
  • digital worx GmbH, Stuttgart: Indoor-Navigation mit „iBeacons“
  • WAFIOS AG, Reutlingen: „iQControl“ – Prozesskontrolle zur Toleranz-Reduzierung
  • Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe: „Plug & Work Schnittstelle“ – Ein digitaler Dolmetscher
  • GEBHARDT Fördertechnik GmbH, Sinsheim: „FlexConveyor“ – Ein Fördertechnik-Baukasten für die Intralogistik
  • Duale Hochschule Baden-Württemberg, Mosbach: „Digitale Lernfabrik“ – Aus- und Weiterbildung des Ingenieurs der Zukunft

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