Was „Losgröße Eins“ für den Handel potenziell bedeutet

Industrie 4.0; Lesara; Losgröße EinsSpielzeug von Lesara; Foto: Lesara

Von der „Losgröße Eins“ ist  die Rede, wenn im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung der Produktion (Industrie 4.0) es auf einmal möglich wird, flexibel und reaktionsschnell  auch Einzelstücke auf Bestellung herzustellen.

Die Berliner Firma Lesara und das US-Unternehmen Shapeways zeigen, dass eine solche Technologie für den Zwischenhandel noch dramatischere Folgen haben könnte. Während der Slogan von Shapeways lautet „make amazing products with 3D printing“, setzt  Lesara auf sehr flexible chinesische Lieferanten. Aber wie ist es, wenn es künftig immer mehr  Produktionsanlagen gibt, die einerseits das Tempo und die Qualität konventioneller Herstellung erreichen und andererseits bei jeder Bestellung flexibel sind?  Lesara und Shapeways offerieren  noch keine hochqualitativen Produkte, sondern das geht manchmal  in die Richtung modischer,  origineller Ramsch, etwa wenn man bei Lesara  Barbecue-Faltgrills und aufblasbare Sessel bestellen kann. Doch der Gedanke lässt sich weiterspinnen: Was ist, wenn es auch für aufwendigere Produkte dank Industrie 4.0  noch nicht einmal den Online-Zwischenhändler mehr braucht?

Lesara
Shapeways

 

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